simone de saree | Bonn (Germany)

Ausbildung / Education

  • 1983-1990 Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln, der University of Cork, Irland, und der Christchurch Medical School, University of Otago, Neuseeland
  • 1990-1997 Weiterbildung in Radiologie und Weiterbildung zur Fachärztin für Augenheilkunde
  • seit 1997 Tätigkeit als Fachärztin für Augenheilkunde mit Schwerpunkt Bildgebende Verfahren
  • 1999-2003 Einzelunterricht in Zeichnung und Komposition bei Bernhard Kremser aus Dresden
  • 2002-2005 Unterricht in Komposition und Bildhauerei bei Paul Advena, Bildhauerhalle Bonn
  • 2007- 2011 Studium der Bildenden Kunst an der Akademie Faber-Castell in Stein
  • 2011-2013 Aufbaustudium/Meisterklasse Bildende Kunst an der Akademie Faber-Castell bei Markus Kronberger und Jörg Bachhofer
  • seit 2016 Fotografiestudium, Fotoakademie Bonn
  • mehrfache Studienreisen nach Nepal und Indien, Japan und Island

Austellungen / Exhibitions

  • 2008 Einzelausstellung als Gast im Atelier Puc, Bad Honnef
  • 2008-2009 Einzelausstellung im Atelier R. Struck, Bonn
  • 2011 Gruppenausstellung "Fazit 2011", Akademie Faber Castell, Stein b. Nürnberg
  • 2014 Gruppenausstellung "Kunstzone 2014", Akademie Faber-Castell, Stein b. Nürnberg
  • 2015-2016 Einzelausstellung "Odysseia – Zyklus", Goldschmiede&Kunstplattform Weingarz Bonn
  • 2017 Marler Kunststern "Helden", Marl
  • 2018 "Kölner Liste"
  • 2018 "Lange Nacht der Galerien" , Kunsthandlung Kessel, Bad Godesberg
  • 2018 Einzelausstellung im historischen Gebäude des ehemaligen St. Johannes Krankenhaus, Bonn

Homepage

www.simonedesaree.de

Meine Kunst in eigenen Worten / My art in my own words

simone de sarees künstlerisches Werk basiert auf dem artistischen Konzept der Minimalisierung der Formensprache und Reduzierung der Farben.
Ihre Ausdrucksmittel umfassen Druckgrafik, Photogramme (tonierte Cyanotypie), Intagliotypie, Zeichnungen, Rauminstallationen und Fotografie.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht das lebende Wesen, vor allem der Mensch in seiner sich ständig wandelnden konkreten Situation, ausgesetzt den Koordinaten Raum, Zeit und Zufall, und als Wesen enthoben der Möglichkeit der gezielten Steuerung dieser Situation.

Dabei bezieht ihre künstlerische Darstellung das lebende Wesen auf mehrfache Weise ein. Manchmal erscheint das Leben als direktes Objekt herausgehoben aus seiner Umgebung wie in den fotografischen Serien „manna“, „Abstraktion nature“ und „geo.graphisch“. In anderen Arbeiten werden kulturelle Leistungen aus ihrem Zusammenhang entlassen und in einen neuen Kontext gestellt, wie in der Serie der Rauminstallationen mit dem Oberbegriff „Odysseia“, in den fotografischen Serien „Abstraktion manmade“ und „Espacio“ oder der Mixed-Media Serie "Road to Mandalay". So ist das lebende Wesen nicht immer direkt erkennbar, sondern erscheint manchmal nur in einer stark verschlüsselten Form.

Bei allen Arbeiten ist aber auch der Betrachter direkt gefordert, da der Zugang zu den Werken aufgrund der Minimalisierung eine geänderte Wahrnehmung erzwingt und zur Auskopplung aus der hektisch-bunten-digitalen Welt in eine ruhigere analoge Betrachtung einlädt.