Klara Lempert | Bonn (Germany)

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Ausbildung / Education

Studium: Kunsterziehung, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München

Austellungen / Exhibitions

  •  "DIN 60900" in Eitorf
  • "Grenzüberschreitung" im Landesgericht Köln
  • „… und Freitags „Fisch“ im Christlichen Jugenddorfwerk, Bonn
  • „Lato s Muzami“, Nowogard, Polen2017 QQTec e.V.
  • KunstKulturTechnik
  • Kunstpreis 2017, Hilden
  • „Im Verborgenen“ – Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Rheinbach
  • „Von der Schönheit des Alltäglichen – dbb-Forum Siebengebirge
  • „Brücken bauen“ – Altenbürghalle, Kunstkreis Karlsdorf-Neuhard
  • „Druckartisten“ – Hardtberg Kultur e.V. , Bonn
  • „Fragile „ – Pädagogisch-Theologisches Institut, Bonn – Bad Godesberg
  • „unterwegs“ – Wissenschaftszentrum, Bonn

Homepage

www.klara-lempert.de

Meine Kunst in eigenen Worten / My art in my own words

Im Zentrum meines Interesses steht der Mensch in seinen Beziehungen. Mein Blick richtet sich auf die Beziehung der dargestellten Personen untereinander, auf ihre Verbindung zu ihrer Umwelt oder nur zu sich selbst. Der Ausgangspunkt für meine künstlerische Arbeit waren Zeichentrickfilme und Illustrationen und ich erzähle auch in meinen Bildern Geschichten. Das Verborgene, das angedeutet Nichtausgesproche ist der Leitfaden, der zum eigentlichen Thema führt. Mit Absicht nicht zu Ende erzählt, wird der Rezipient zum eigenständigen Suchen und Assoziieren provoziert. Die oft gestellte Frage nach der dargestellten Geschichte zum Bild ist in diesem Fall falsch.

Es werden Figuren gezeigt, die ihre subjektive Welt preisgeben, frei von einer Anstrebung der materiellen Realität entsprechen zu müssen. Die Formdarstellung der Körper und Objekte ist gradlinig, geometrisch, reduziert, verbunden mit freien Linien und Flächen, die das nicht-bewußt kontrollierbare sprechen lassen. Thematisiert werden Gemütszustände, Empfindlichkeiten, Ängste …

Die Bildsprache kann flüchtig an Arbeiten für Kinder erinnern, ist aber nur diesem Vokabular entliehen, um dem Ursprünglichen, dem Unverfälschten, dem Unverbildeten, dem ewigen Kind in uns näher zu kommen und es anzusprechen. Insbesondere interessiert mich das Motiv des Spiels und des Spielens als eine Handlung, die uns eine Etikette, einen Vorwand und einen Vorhang zum Verstecken bietet.

Die gewählten Ausdrucksmittel umfassen ein breites Feld von Zeichnungen, Grafik, Malerei, Assemblagen bis zu Tonplastiken. Der Wechsel meiner Ausdruckswerkzeuge ist ein Teil meiner biografischen Suche.